Die Geschichte von Albini Blumen ist die Geschichte eines kleinen Ladens an der Brunngasse — und der Familie, die ihn seit 75 Jahren führt.
Im Jahr 1951 öffnet an der Brunngasse 33 ein kleines Blumengeschäft. Das «äussere Lind» ist damals ein ruhiges Winterthurer Wohnquartier — mit Familien, einer Schule, einem Coiffeur und jetzt eben einer Floristin.
Die Sträusse werden von Hand gebunden, die Kundschaft kommt zu Fuss, und der Samstag gehört den Hochzeitssträussen. Was damals begann, bildet bis heute das Fundament des Geschäfts: persönliche Beratung, ehrliches Handwerk, keine Massenware.
Mit der zweiten Generation kommen neue Bereiche dazu: Hochzeitsfloristik für die ganze Region, grosse Gestecke, Trauerkränze mit Namenschleife — und die ersten festen Lieferbeziehungen zu Schweizer Gärtnereien.
Die Brunngasse 33 bleibt die Adresse. Aber was dort gebunden wird, reicht nun weit über das Quartier hinaus. Winterthurer Familien, die hier ihren Hochzeitsstrauss bestellen, bringen zwei Jahrzehnte später ihre eigenen Kinder mit.
Heute führt Cornelia Albini das Geschäft in dritter Generation. Die Idee ist die gleiche geblieben: Blumen, die von Hand gebunden werden, für den Moment, nicht ab Lager. Schweizer Gärtnereien haben Vorrang. Was nicht hier wächst, wird mit Bedacht ergänzt.
Was sich geändert hat, ist das Umfeld. Die grossen Ketten, die Supermarkt-Sträusse, die Blumen aus der Kühlzelle. Umso wichtiger ist, was bleibt: eine Adresse, eine Hand, ein Gespräch. Und Blumen, die am nächsten Morgen noch stehen.
— Albini Blumen, seit 1951
Das «äussere Lind» ist in zehn Minuten zu Fuss vom Winterthurer Bahnhof erreichbar.